Lernsequenz mit Scratch
Auf dem sächsischen Bildungsserver gibt es eine Sammlung von Arbeitsblättern zum Programmieren mit Scratch. Im Paket enthalten ist die Sequenzplanung und auch eine Leistungskontrolle.

Auf dem sächsischen Bildungsserver gibt es eine Sammlung von Arbeitsblättern zum Programmieren mit Scratch. Im Paket enthalten ist die Sequenzplanung und auch eine Leistungskontrolle.

Auf dem sächischen Bildungsserver habe ich heute ein schönes Flashprogramm zur Veranschaulichung von einfachen Algorithmen gefunden.

Für Gäste zugänglicher Moodlekurs auf www.hswieselburg.ac.at, der in 10 Schritten durch Scratch führt.

Auf brandhofer.cc gibt es ins Deutsche übersetzte Scratchcards, mit deren Hilfe die Schüler selbständig versuchen können ihnen gestellte Aufgaben zu lösen.
Daneben gibt es noch weitere Artikel, unter anderem ein Leitfaden, zu Scratch.
Bei dieser einfachen Umsetzung einer Ampel geht es darum, dass ein Auto anhalten soll, wenn die Ampel auf Rot geschaltet wird und wieder fahren soll, wenn sie auf Grün geschaltet wird. Das Ganze wird über die Variable ampel gelöst, die den Wert 0 enthält, wenn die Ampel grün ist, und den Wert 1, wenn die Ampel rot ist. Die Fahrt des Autos wird über “wiederhole falls” gelöst. Das Auto fährt also nur, falls die Variable Ampel den Wert 0 enthält.
Das Programm stammt von akhof.
Erfahre mehr über dieses Projekt

Das deutschsprachige Scratch-Forum bietet viele Informationen rund um die Programmierumgebung Scratch.
iLearnIT.ch bietet Übungen und Beispiele für Scratch an. Die Programme, welche von iLearnIT.ch entwickelt wurden, sind frei verfügbar auf http//scratch.mit.edu/users/iLearnIT.
Uli Pieper stellt Unterrichtsmaterial zum Einstieg in die objektorientierte Programmierung mit Java und BlueJ zur Verfügung.
Auf http://www.sorting-algorithms.com/ kann man verschiedene Sortieralgorithmen in Animationen verfolgen und miteinander vergleichen.
Auf dem bayerischen Schulserver wurden einige BlueJ-Projekte für den Informatikunterricht (Gymnasium 10,11) zusammengestellt.
Der folgende einfache Ticketautomat wird im Informatikunterricht der Klasse 8 mit Mediator programmiert. Der Ticketautomat verkauft vier verschiedene Tickets mit jeweils festem Preis. Es können diverse Cent-Beträge eingeworfen werden.
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Download: Einfacher Ticketautomat - Mediator 9 (71.61KB) Verfügbar seit: 02/07/2009 So oft heruntergeladen: 188 Beschreibung: Die ZIP-Datei beinhaltet die md8-Datei für Matchware Mediator 9 sowie die SWF-Datei des exportierten Projektes. Der Ticketautomat kann vier Tickets zum Festpreis verkaufen. |
Man kann das Ganze auch als offene Aufgabenstellung vorgeben:
Erstellt einen Ticketautomaten, der vier Tickets zum festen Preis (evtl. vorgeben) verkaufen kann. Der Kunde kann folgende Beträge einwerfen … Überlegt euch, was ihr alles braucht um diesen Ticketautomaten mit Mediator umzusetzen.
Mögliche Erweiterungen:
Da alles mit Mediator umgesetzt wird, werden die Begriffe der Objektorientierung nicht verwendet. Es ist mit Mediator schwierig von Klassen und Objekten, sowie von Methoden und Konstruktoren zu sprechen. In der neunten Klasse würde ich dann, sowie es im Buch “Java lernen mit BlueJ” angeführt wird, z.B. entweder mit Visual C# oder mit BlueJ ebenfalls mit einem Ticketautomaten arbeiten um die grundlegenden Begriffe der objektorientierten Programmierung einzuführen.


Ich habe begonnen dieses Buch durchzuarbeiten und nach den ersten beiden Kapitel muss ich sagen, dass es ein absolut empfehlenswertes Buch für den Informatikunterricht ist. Besonders gut finde ich, wie hier von Anfang an die wesentlichen Konzepte und Begriffe der Objektorientierung eingeführt werden. Außerdem ist die durchgängige Verwendung der Entwicklungsumgebung BlueJ gerade für den Unterricht sehr von Vorteil.
Auf www.bluej.org gibt es ein deutschsprachiges Tutorial zum Umgang mit der Entwicklungsumgebung BlueJ.
Warum stelle ich in meinen Informatikblog eine Geographielernsoftware? Das liegt nicht daran, dass ich Geographie studiert habe, sondern daran, dass ich das Programm auch als Anschauungsmaterial dafür hernehmen kann, einzelne Elemente mit den Schülern z.B. in Mediator 9 nachzubauen. Ich halte diese Idee hier einfach mal als Anregung für mich selbst aber auch für andere fest.
Seterra – Lerne Geographie
Die folgende Unterrichtseinheit ist noch nicht vollständig. Ich werde sie noch weiter ergänzen.
Inhalte die dabei gelernt werden sollten:
Lernaufgaben mit denen diese Kenntnisse erworben werden sollen:
Erstelle die folgende Seite mit Mediator:
Erläuterung zum Programm:
Der Benutzer soll bei Preis den Nettopreis eingegeben können. In die Eingabefelder MWST und Endpreis soll der Benutzer nichts eingeben können (Dazu muss bei den Eigenschaften der EIngabefelder das Häkchen bei “Nur lesen” gesetzt werden.)
Wenn der Benutzer auf die Schaltfläche “Mit Variablen” klickt, soll mit Hilfe von Variablen die MWST und der Endpreis berechnet werden. Dies ist grundsätzlich auch ohne Variablen machbar, deswegen gibt es noch eine zweite Schaltfläche, hier sollen Mehrwertsteuer und Endpreis ohne Variablen errechnet werden.
Beim Klick auf “Löschen” sollen alle Felder geleert werden.
Variablen sind sogenannte Platzhalter. Man könnte sie auch als Schublade verstehen, in welche immer nur eine bestimmte Sache (entsprechend des Datentyps) gelegt werden kann.

Die Datentypen, die verwendet werden können, siehst du im linken Bild (in der Spalte “Typ”).
Variablen des Typs “Text” (string) können nur Texte aufnehmen. Texte sind alle Zeichen, die über die Tastatur eingegeben werden können. Man kann in eine solche Variable natürlich auch Zahlen eingeben. Nur werden diese dann als Text behandelt, so dass man z.B. damit dann nicht rechnen kann.
Der Typ Gleitkommazzahl (Float) nimmt Kommazahlen auf.
Beispiele:
1,5
2,73
Ganze Zahl (Integer):
5
275
Wahr/Falsch => Kann genau zwei Werte annehmen, entweder True (wahr) oder False (Falsch)
Objekt:
Kann wieder Name schon sagt, ein Objekt abspeichern.
Array (Feld): Ein Array kann mehrere Werte gleichzeitig abspeichern. (Dazu in späteren Stunden mehr)
Was hat es mit der rechten Spalte “Bereich” auf sich?
Global bedeutet, dass die Variable auf allen Seiten gültig ist.
Lokal bedeutet, dass die Variable nur auf einer Seite (der momentan aktiven) gültig ist.
Für die Aufgabe “Mehrwertsteuer” benötigst du die folgenden Variablen:

Wie sieht das “Programm” für die Schaltfäche “Mit Variablen” aus?

Du siehst hier das Programm in der Script-Ansicht. Das hat den Vorteil, dass man alles auf einen Blick sieht.
Zur Zeile 1:
Zuweisen Preis = Float(Preis.text)
Das fettgedruckt ist praktisch die Aktion die ausgeführt wird. Dannach siehst du die Zuweisung. Float(Preis.text) bewirkt, dass der Text des Eingabefeldes “Preis” in eine Gleitkommazahl umgewandelt wird. Über das = wird diese Gleitkommazahl dann der Variablen “Preis zugewiesen”.
Zur Zeile 2:
Zuweisen MWST = Format(0.19*Preis,”.2f”)
Mit 0.19*Preis wird die Mehrwertsteuer berechnet. Mit der Funktion Format kann man die Gleitkommazahl beispielsweise auf zwei Stellen nach dem Komma formatieren. Dies passiert hier durch die Angabe von “.2f” (in der Klammer). Du kannst dir über die Hilfefunktion von Mediator noch genauer anschauen welche Möglichkeiten die Formatfunktion bietet.
Zur Zeile 3:
Hier wird der Variablen Endpreis das Ergebnis der Additon von Preis und MWST zugewiesen.
Bis dahin sieht der Benutzer des Programms noch gar nichts von den Berechnungen. Das passiert dann in den folgenden Zeilen.
Zur Zeile 4:
Mit der Aktion Eigenschaft setzen kann man Eigenschaften der Objekte verändern. In der Zeile 4 wird die Eigenschaft “Text” des Eingabefeldes “MWST” gesetzt. So wird der Inhalt der Variablen MWST mit zwei Kommastellen ausgegeben.
Zur Zeile 5:
Hier passiert das Gleiche wie in Zeile 4, nur dass hier eben der Text des Eingabefeldes “Endpreis” ausgegeben wird.
Die Version ohne Variablen kommt mit weniger Zeilen aus, als die Version mit Variablen. Man sieht aber, dass die Zuweisung in der Aktion “Eigenschaft setzen” stattfindet und dass dort sowohl die Formatierung als auch die Berechnung sowie die Umwandlung in eine Kommazahl integriert ist. Man sieht, dass es also bei umfangreicheren Berechnungen sehr schnell unübersichtlich werden kann. Deswegen sollte man die Arbeit mit Variablen bevorzugen.



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