Heute habe ich zum ersten Mal etherpad.com im Informatikunterricht der 8. Klasse eingesetzt. Die Aufgabenstellung war die, in Etherpad Fragen zu stellen, welche die Mitschüler mit Hilfe von Google beantworten sollten. Im Vorfeld hatten sich Schüler bereits mit Möglichkeiten auseinandergesetzt, erfolgreicher zu suchen. Die Schüler waren sofort begeistert von der Möglichkeit direkt über etherpad miteinander zu kommunizieren. Für diesen Zweck war das Werkzeug ideal. Ich denke, dass ich etherpad noch häufiger für diverse Arbeitsaufräge einsetzen werde, da es sofort und ohne Anmeldung, die Möglichkeit bietet zu interagieren. Die Zukunft von etherpad.com ist nicht ganz sicher, da es von Google geschluckt wurde. Allerdings ist die Software nun Open Source und kann auf eigenen Webservern eingerichtet werden. Auf folgender Seite kann man bereits weiter “padden”: http://piratepad.net/
Nachdem ich vor einiger Zeit bereits über virtuelle Lernplattformen berichtet hatte, bin ich jetzt erneut auf edu20.org aufmerksam geworden. Ich hatte die Seite bereits früher mal gebookmarkt und sie war wieder in Vergessenheit geraten (wie so vieles – bei der Masse Bookmarks, die man so im Laufe der Zeit anlegt). Heute habe ich mir das Portal etwas genauer angesehen (wenn man 15 Minuten als genauer bezeichnen kann). Es scheint auf den ersten Blick tatsächlich sehr viele Funktionen zu bieten. Man kann für die eigene Schule eine Plattform mit eigener Subdomain z.B. namederschule.edu20.org anlegen. Dann kann man als Administrator sehr viele Einstellungen vornehmen (muss man aber nicht). Es lassen sich dann Klassen (Kurse), Gruppen usw. anlegen. Auch Eltern und Lehrer können sich auf der Seite “einschreiben”. Im Bereich Zusammenarbeit kann man innerhalb einer Klasse Chats, Wikis, Rededuelle, Blogs und Gruppen einsetzen. Auch ein sehr vielseitiges Bewertungsmodul gibt es. Hier kann man Schülern Aufgaben verschiedenster Art stellen. Das sind nun wie gesagt die Erkenntnisse eines 15-minütigen Einblicks. Mir scheint das Angebot im Vergleich zu Moodle sehr interessant zu sein – und das alles kostenlos.
Mit Installrite kann man Installationspakete zur Softwareverteilung im Netzwerk erstellen. Die erstellte Pakete liegen dann als Exe-Datei vor, die man dann z.B. über die Gruppenrichtlinien an die entsprechenden PCs verteilen kann. Dazu einfach bei den Computereinstellungen ein Startskript einbinden, welches das auf einer Netzwerkfreigabe liegende Paket aufruft. Nach der Installation in einem PC-Raum entfernt man dort die Gruppenrichtlinie einfach wieder. Ich habe das Ganze mit Paint.Net ausprobiert und es hat problemlos funktioniert. Bei der Erstellung des Paketes wird von Installrite zunächst ein Snapshot erzeugt, anschließend installiert man die gewünschte Software. Nach der Installation meldet sich Installrite wieder und man sollte noch einstellen, dass kein Neustart (“never reboot, even if needed”) durchgeführt werden soll und dass nur ältere Dateien überschrieben werden sollen, die Installation soll ohne Fragen an den Benutzer durchgeführt werden (“Never prompt the user and only overwrite older files”). Mit Installrite kann man somit auch Software verteilen, von welcher man kein msi-Paket vorliegen hat.
Im Wahlfach Informatik bin ich immer auf der Suche nach Möglichkeiten, Anlässe zu finden, um den Schülern die Arbeit am Computer etwas schmackhafter zu machen. Das ist nicht immer einfach und nicht für jeden Inhalt, gibt es eine schöne Verpackung. Jetzt in der Vorweihnachtszeit könnte ein Adventskalender als Anlass dienen, eine multimediale Präsentation zu erstellen. Mit integriert in den Adventskalender ist eine einfache Fallunterscheidung, wenn man verhindern will, dass jemand am 1. Dezember bereits das 24. “Türchen” öffnen will. Am Rande (um den Schülern den Spaß nicht ganz zu nehmen) soll auch die Copyrightproblematik thematisiert werden. Möchte jemand den Adventskalender auf seiner Webseite veröffentlichen, so kann er das nur, wenn entsprechendes Material verwendet wird und dabei auch die Lizenz beachtet wird.
Download:Adventskalender - Mediator (3.14MB) Verfügbar seit: 29/11/2008 So oft heruntergeladen: 594 Beschreibung: Hier handelt es sich um die md8-Datei, die mit Mediator 9 erstellt wurde. Die Bilder habe ich mit reingepackt. Sie stammen alle von pixelio.de. Der Name des Fotografen ist jeweils auf der entsprechenden Seite mitangegeben.
Ich habe nur die ersten zwei Tage ausgearbeitet. Es müssen eigentlich nur noch die Tage 3 bis 24 mit einem Bild und eventuell Sound versehen werden. Ansonsten ist die Funktionalität bereits fertig
Download:Adventskalender - SWF-Datei (1.99MB) Verfügbar seit: 29/11/2008 So oft heruntergeladen: 605 Beschreibung: Hier handelt es sich um die mit Mediator 9 exportierte SWF-Datei zum Kalenderprojekt.
Download:Quellennachweis für Adventskalender (13.47KB) Verfügbar seit: 16/11/2009 So oft heruntergeladen: 125 Beschreibung: Um die Schüler etwas für das Thema Urheberrecht (wenn auch nur am Rande) zu sensibilisieren, sollen sie bei der Erstellung eines multimedialen Adventskalenders nur Material verwenden, bei dem es die Lizenz gestattet und eine Liste über das verwendete Material führen.
Als weiteres Material stelle ich den Schülern ein Bild eines Adventskalenders zur Verfügung (selbst gemacht, nicht perfekt!)
Präsentation von René Scheppler am Pädagogischen Tag 2009 zum Thema “Soziale Netzwerke” für Schule, Lehrer und Unterricht (Workshop mit Einführung und Praxisteil)